Nur Ja heißt Ja.
Wir unterstützen diesen Vorschlag, weil er einen wichtigen Perspektivwechsel schafft.
Denn sexuelle Selbstbestimmung bedeutet nicht nur, dass ein “Nein” respektiert werden muss. Sie bedeutet auch, dass Sex nur dann stattfinden sollte, wenn alle Beteiligten freiwillig Ja sagen.
Viele Betroffene sexueller Gewalt können in einer solchen Situation nicht einfach “Nein” sagen. Sie erstarren aus Angst oder Schock - eine normale Reaktion des Körpers.
Deshalb sollte nicht die Frage sein: "Hat die Person Nein gesagt?", sondern: “Hat die Person freiwillig zugestimmt?”
Schweigen ist keine Zustimmung. Angst ist keine Zustimmung. Und Mitmachen aus Unsicherheit ist keine Zustimmung.
Natürlich löst eine Gesetzesänderung nicht alle Probleme. Aber sie macht deutlich, wofür wir als Gesellschaft stehen sollten: Respekt, Gleichberechtigung und das Recht jedes Menschen, selbst über den eigenen Körper zu entscheiden!
Denn nur ein Ja ist ein Ja ✊🏼💜
